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OneTrust wird im ersten Gartner® Magic Quadrant™ für KI-Governance-Plattformen als „Visionary“ eingestuft

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI benötigen Unternehmen neue Ansätze, um Risiken zu verstehen, Maßnahmen wirksam durchzusetzen und Governance im großen Maßstab umzusetzen. Deshalb sind wir der Ansicht, dass KI-Governance zu einer geschäftlichen Kernkompetenz wird.



Sriram Iyer
Senior Vice President, AI Strategy & Products
17. Juni 2026

photo of skyscrapers connected by skywalks. The viewer is looking up at the skyscrapers from ground level so that the blue sky can be seen between them.

Von KI‑Risiken zu durchsetzbarer Governance – über den gesamten Lebenszyklus hinweg

Fachbereiche entwickeln, beschaffen und implementieren KI‑Funktionen schneller ein als je zuvor. Modelle, Anwendungen, Agenten, Anbieter und Geschäftsbereiche formen dabei ein immer komplexeres KI‑Ökosystem.

Die zunehmende Dynamik eröffnet zwar neue Möglichkeiten für Innovation und Produktivität, stellt Unternehmen jedoch auch vor wachsende Herausforderungen: KI wird schneller eingeführt, als ihre Risiken kontrolliert und ihr Mehrwert sichergestellt werden können.

Mit der wachsenden Verbreitung und kontinuierlichen Weiterentwicklung von KI kann Governance nicht länger als punktuelle Compliance‑Übung verstanden werden. Unternehmen benötigen einen Ansatz, um jederzeit Überblick über ihre KI‑Landschaft zu behalten, Risiken zu bewerten, Entscheidungen zu koordinieren und Maßnahmen schnell und wirksam umzusetzen.

Deshalb sind wir stolz darauf, im ersten Gartner Magic Quadrant für KI‑Governance-Plattformen als „Visionary“ anerkannt zu werden.

Als erster Magic Quadrant für diese Kategorie markiert der Bericht aus unserer Sicht einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von KI-Governance und unterstreicht ihre wachsende Bedeutung als grundlegende Geschäftsfähigkeit.

Was diese Anerkennung bedeutet

Effektive KI-Governance erfordert drei zentrale Grundfähigkeiten:

  • Kontinuierliche Transparenz über KI‑Systeme, Modelle, Agenten und Daten
  • Skalierbare Governance‑Prozesse, die Unternehmen helfen, Risiken effizient zu steuern
  • Durchsetzbare Maßnahmen, die Governance-Entscheidungen operativ umsetzen

Aus unserer Sicht gewinnen diese Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen den Schritt von isolierten KI‑Experimenten hin zur unternehmensweiten Anwendung vollziehen.

Die Anerkennung durch Gartner unterstreicht den Wert eines vernetzten Ansatzes für KI-Governance, der Unternehmen dabei unterstützt, KI-Risiken in durchsetzbare Kontrollen entlang des gesamten Lebenszyklus zu überführen.

Warum sich KI-Governance weiterentwickelt

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI muss sich die Governance weiterentwickeln: von punktuellen Prüfungen zu kontinuierlicher Aufsicht, von Dokumentation zur Durchsetzung und von Kontrolle zur Ermöglichung von Innovation.

Traditionelle Governance-Modelle wurden für Systeme entwickelt, die sich nur langsam veränderten.

KI ist anders.

KI‑Systeme entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neue Modelle entstehen in kurzer Folge, agentenbasierte Systeme interagieren zunehmend autonom mit Unternehmensanwendungen, und Daten bewegen sich über immer stärker verteilte Umgebungen hinweg. Gleichzeitig stehen Governance-Teams vor der Herausforderung, mit denselben Ressourcen eine deutlich höhere Komplexität zu managen.

Infolgedessen überdenken Unternehmen ihre Governance‑Ansätze grundlegend.

Anstelle punktueller Prüfungen, manueller Prozesse und fragmentierter Aufsicht setzen Unternehmen zunehmend auf eine Governance, die kontinuierlich, skalierbar und direkt in Daten‑ und KI‑Prozesse integriert ist.

Dieser Wandel markiert den Übergang zu KI-fähiger Governance.

Aktuelle OneTrust Studien zeigen, warum Unternehmen Governance heute neu ausrichten:

  • 73 % berichten, dass KI kritische Lücken bei Transparenz, Zusammenarbeit und Richtliniendurchsetzung offengelegt hat.
  • 75 % geben an, dass KI die Grenzen traditioneller Governance-Prozesse aufzeigt.
  • 82 % stimmen zu, dass KI-Risiken die Modernisierung ihrer Governance beschleunigen.

Diese Ergebnisse bestätigen, was viele Unternehmen bereits in der Praxis erleben: Governance muss sich von punktueller Prüfung hin zu kontinuierlicher Transparenz, skalierbaren Governance‑Prozessen und durchsetzbaren Kontrollen weiterentwickeln.

Ein vernetzter Ansatz für KI-Governance

Die Komplexität des heutigen KI‑Ökosystems erfordert mehr als Einzellösungen oder manuelle Überwachung.

Ein starkes KI‑Governance‑Programm beginnt mit Transparenz.

Gartner hebt die Stärke der OneTrust Funktion „AI Discovery & Registry“ hervor, insbesondere ihre Fähigkeit, ein zentrales Verzeichnis von KI-Systemen, -Modellen, -Agenten und -Anwendungsfällen bereitzustellen.

In vielen Unternehmen wird KI über mehrere Teams und Technologien hinweg eingeführt, wodurch eine ganzheitliche Transparenz erschwert wird. Ein zentrales Verzeichnis schafft hier die Grundlage für eine wirksame Governance. So behalten Unternehmen ihren gesamten KI‑Bestand im Blick.

Transparenz allein reicht jedoch nicht aus.

KI-Systeme sind dynamisch und verändern ihre Risikoprofile kontinuierlich. Unternehmen müssen daher jederzeit nachvollziehen können, welchen Einfluss Änderungen an Modellen, Daten und Anwendungsfällen auf das Risiko haben.

Mit OneTrust Dynamic Risk Scoring können Teams KI-Systeme fortlaufend anhand sich entwickelnder geschäftlicher, regulatorischer und operativer Faktoren bewerten.

Statt Governance als einmalige Maßnahme zu betrachten, benötigen Unternehmen kontinuierliche Einblicke in die Entwicklung von Risiken – insbesondere dann, wenn sich Modelle, Datenquellen und Anwendungsfälle verändern.

Zentrale Funktionen für KI-Governance

Auch wenn sich jedes Unternehmen in einer anderen Phase der KI-Einführung befindet, basieren die meisten erfolgreichen KI-Governance-Programme auf gemeinsamen grundlegenden Fähigkeiten:

Table describing the different needs for an AI governance program and the capabilities OneTrust brings to address them

Diese Funktionen ermöglichen es Unternehmen, den Schritt vom reinen Verständnis von KI-Risiken hin zur aktiven Governance zu vollziehen.

Governance praktisch umsetzen

Viele Unternehmen verstehen ihre KI‑Risiken, haben jedoch Schwierigkeiten, Governance‑Entscheidungen in die Praxis umzusetzen.

Eine wirksame Governance geht über die reine Identifikation von Risiken hinaus. Sie erfordert einen wiederholbaren Ansatz, um KI‑Systeme entlang ihres Lebenszyklus zu bewerten, zu prüfen, freizugeben und zu steuern.

Hier werden Governance‑Workflows zum entscheidenden Faktor.

Die OneTrust Funktionen „Workflow & Freigaben“ unterstützen Unternehmen dabei, strukturierte Prozesse zu etablieren, die die Zusammenarbeit von Stakeholdern sowie Prüfungen, Bestätigungen und Freigaben ermöglichen.

Mit der zunehmenden Skalierung von KI-Initiativen benötigen Unternehmen wiederholbare Workflows, die Governance nahtlos in bestehende Betriebsmodelle integrieren.

Ebenso entscheidend ist die Fähigkeit, Governance nachzuweisen.

Mit der OneTrust Funktion „Evidence Collection & Audit Trail“ können Unternehmen umfassende Aufzeichnungen zu KI-bezogenen Entscheidungen, Testaktivitäten, Bewertungen und Maßnahmen zur Risikominderung führen.

Weltweit steigen die regulatorischen Anforderungen. Unternehmen benötigen daher verlässliche Dokumentationen, um Governance-Vorgaben einzuhalten, Audits zu unterstützen und auf behördliche Anfragen reagieren zu können.

Diese Funktionen zusammen schaffen die Grundlage für klare Verantwortlichkeiten und geben Teams die Sicherheit, fundierte Entscheidungen zu treffen und zielgerichtet vorzugehen.

Transparenz und Reporting als Grundlage für Vertrauen

Das Vertrauen in KI hängt von der Transparenz ab.

Führungskräfte, Risikoteams, Compliance‑Verantwortliche und Aufsichtsbehörden benötigen gleichermaßen Transparenz darüber, wie KI‑Systeme eingesetzt werden, wie sie sich entwickeln und ob sie innerhalb definierter Leitplanken betrieben werden.

Mit den Funktionen „AI Usage Reporting“ und „Data Usage Mapping“ unterstützt OneTrust Unternehmen dabei, Transparenz über ihre gesamten KI‑Programme zu schaffen.

AI Usage Reporting ermöglicht es Unternehmen, Nutzungstrends zu erkennen, KI-Aktivitäten zu überwachen und Governance-Ergebnisse unternehmensweit transparent zu kommunizieren.

Data Usage Mapping schafft zusätzliche Transparenz, indem es Unternehmen Einblick darüber gibt, wie Daten durch KI-Systeme fließen, wo sie ihren Ursprung haben und wie sie verwendet werden.

Diese Fähigkeiten gewinnen zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen sich an dynamisch entwickelnde regulatorische Anforderungen anpassen und verantwortungsvolle KI‑Praktiken nachweisen müssen.

Governance-Workflows, die Verantwortlichkeit schaffen

Eine von Gartner hervorgehobene Stärke von OneTrust ist die Unterstützung durchgängiger Governance‑Workflows – von der Erfassung über die Risikobewertung und Genehmigung bis hin zur Durchsetzung im laufenden Betrieb.

Dies rückt zunehmend in den Fokus, da Unternehmen über eine rein dokumentationsbasierte Governance hinausgehen. Schließlich verringern Richtlinien allein keine Risiken.

Governance-Entscheidungen müssen sich in messbare Maßnahmen, wiederholbare Prozesse und durchsetzbare Ergebnisse umsetzen lassen.

Wenn Governance‑Aktivitäten über den gesamten KI‑Lebenszyklus hinweg verknüpft werden, können Unternehmen sich von isolierten Prüfungen lösen und zu einer operationalisierten Governance übergehen, die mit KI Schritt hält.

Inventar- und Laufzeitkontrollen für das Zeitalter autonomer Agenten

KI-Systeme werden zunehmend autonomer, dezentraler und stärker vernetzt.

Mit der Einbettung von KI-Agenten in Geschäftsprozesse muss sich die Governance über statische Prüfungen und periodische Bewertungen hinaus weiterentwickeln.

Unternehmen benötigen kontinuierliche Transparenz, durchgängiges Monitoring, konsequente Durchsetzung von Richtlinien und belastbare Nachweise, denn der Markt entwickelt sich genau in diese Richtung.

Damit Unternehmen Risiken in zunehmend dynamischen KI-Umgebungen kontinuierlich nachvollziehen und steuern sowie Richtlinien wirksam durchsetzen können, muss Governance dort ansetzen, wo KI tatsächlich eingesetzt wird.

Unternehmensweite Governance ermöglichen

KI-Governance kann nicht isoliert existieren.

Sie muss mit umfassenderen Programmen für Datenschutz, Risikomanagement, Sicherheit, Compliance und Daten-Governance verzahnt sein.

KI-Governance funktioniert am besten, wenn sie direkt in die Systeme integriert ist, mit denen Teams täglich arbeiten. Da Unternehmen auf vielfältige Technologieumgebungen angewiesen sind, müssen Governance-Plattformen den Informationsfluss unterstützen, Prozesse effizient gestalten und ein konsistentes Governance-Modell unternehmensweit verankern.

Dies gewinnt umso mehr an Bedeutung, je stärker Unternehmen KI-Agenten und autonome Systeme einsetzen, die über mehrere Plattformen und Geschäftsprozesse hinweg agieren.

Governance als Treiber von Geschwindigkeit und Innovation

In vielen Unternehmen wurde Governance lange Zeit als Kontrollinstanz betrachtet, die Innovationen eher bremste.

KI kehrt diese Logik nun um.

Unternehmen, die mit KI besonders erfolgreich sind, integrieren Governance direkt in die Entwicklung, den Einsatz und den Betrieb von KI. Durch klare Transparenz über Risiken, strukturierte Entscheidungsprozesse und Kontrollen, die dort greifen, wo KI eingesetzt wird, können Teams sicher und zielgerichtet vorgehen.

Governance bedeutet heute nicht mehr, Innovation zu bremsen, sondern sie gezielt zu fördern.

Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen sicher, konsistent und in großem Maßstab innovieren können.

Ausblick

KI wird das kommende Jahrzehnt prägen – und Governance wird darüber entscheiden, wer dabei erfolgreich sein wird.

Die Einführung des ersten Gartner Magic Quadrant für KI-Governance-Plattformen bedeutet mehr als die Entstehung einer neuen Technologiekategorie.

Sie signalisiert, dass KI-Governance zu einer strategischen Kernfähigkeit wird.

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI benötigen Unternehmen Governance-Fähigkeiten, die Transparenz, Verantwortlichkeit, operative Effizienz und einen messbaren Geschäftswert ermöglichen.

Wir sind der Ansicht, dass die Auszeichnung von OneTrust als „Visionary“ die Stärke eines vernetzten Ansatzes unterstreicht, der es Unternehmen ermöglicht, ihren KI-Bestand zu überblicken, Risiken kontinuierlich zu bewerten, Governance-Entscheidungen umzusetzen, Compliance nachzuweisen und Ergebnisse messbar zu machen.

KI verändert die Arbeitsweise von Unternehmen grundlegend. Entsprechend muss sich auch die Governance weiterentwickeln: von punktuellen Prüfungen zu kontinuierlicher Aufsicht, von Dokumentation zur Durchsetzung und von Kontrolle zur Ermöglichung von Innovation.

Wir sind überzeugt, dass KI-fähige Governance die nächste Entwicklungsstufe darstellt. Sie unterstützt Unternehmen dabei, von punktueller Aufsicht zu kontinuierlicher Transparenz, skalierbaren Prozessen und durchsetzbaren Maßnahmen überzugehen – und zwar entlang von KI-Systemen sowie dem gesamten Technologie-Ökosystem.

Häufig gestellte Fragen

Eine KI-Governance-Plattform unterstützt Unternehmen dabei, KI-Systeme über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu erfassen, zu bewerten, zu überwachen und zu steuern. Sie schafft Transparenz über den Einsatz von KI, unterstützt das Risikomanagement, gewährleistet die Einhaltung von Compliance-Vorschriften und stellt sicher, dass Governance-Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.

Mit der zunehmenden Einführung von KI sehen sich Unternehmen wachsenden Risiken in den Bereichen Datenschutz, Sicherheit, Compliance, Bias, Transparenz und Verantwortlichkeit gegenüber. Mithilfe von KI-Governance können sie diese Risiken steuern und gleichzeitig verantwortungsvolle Innovation vorantreiben.

Unternehmen sollten auf Funktionen achten wie:

  • KI-Erkennung und Bestandsmanagement
  • Risikobewertung und -scoring
  • Governance-Workflows und Freigaben
  • Audit-Trails und Nachweiserfassung
  • Reporting und Transparenz
  • Laufzeitkontrollen und Richtliniendurchsetzung
  • Integrationsmöglichkeiten in bestehende Governance- und Unternehmenssysteme

Die OneTrust AI-Ready Governance Platform™ hilft Unternehmen dabei, ihren KI-Bestand transparent zu erfassen, Risiken kontinuierlich zu bewerten, Governance-Entscheidungen wirksam in die Praxis umzusetzen, Maßnahmen konsequent durchzusetzen und Compliance über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg nachzuweisen.

KI-Systeme arbeiten zunehmend kontinuierlich und autonom. Laufzeitkontrollen ermöglichen es Unternehmen, das Verhalten der Systeme in Echtzeit zu überwachen, Richtlinien konsequent durchzusetzen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig belastbare Nachweise zu erzeugen.

Eine wirksame Governance schafft Klarheit, Verantwortlichkeit und klare Leitplanken. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, schneller und zielgerichteter vorzugehen. Anstatt KI-Initiativen zu bremsen, unterstützt sie dabei, KI sicher zu skalieren, Vertrauen zu stärken und Risiken gezielt zu steuern.

Haftungsausschluss: Gartner®, Magic Quadrant™ for AI Governance Platforms, Juni 2026.

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